Senator Harald Wolf eröffnet Girls’ Day 2007 bei Jamba
Berlin, den 26. April 2007 – Für 23 Mädchen ist der heutige Girls´ Day – der Mädchen-Zukunftstag – ein besonderes Erlebnis: In einem von drei Workshops zu verschiedenen Themen rund um digitale Produkte und Services erleben sie einen aufregenden Tag bei Jamba, einem der marktführenden Unternehmen der Branche. Mit dabei ist der Berliner Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf. Gemeinsam mit Markus Berger-de León, Geschäftsführer der Jamba! GmbH begrüßte er zum Auftakt des Girls’ Day die Mädchen feierlich bei Jamba.
Senator Harald Wolf: „Die digitale Unterhaltungsindustrie ist eine Zukunftsbranche, in der weibliche Kräfte leider eher noch die Ausnahme sind. Mit dem Engagement beim Mädchen-Zukunftstag können Unternehmen wie Jamba qualifizierten Nachwuchstalenten das eigene Unternehmen näher bringen und davon zukünftig enorm profitieren.“
„Wir freuen uns alle sehr, die Mädchen bei uns zu begrüßen und ihnen zu zeigen, wie spannend die Welt der digitalen Unterhaltung ist und wie aufregend gerade technische Berufe auch für Mädchen sein können. In jedem der drei angebotenen Workshops können sie selbst verschiedene Arbeitsschritte ausprobieren und ausgewählte Berufsbilder kennen lernen. Vielleicht können wir die eine oder andere Teilnehmerin von heute in ein paar Jahren als Mitarbeiterin bei Jamba begrüßen“, sagt Markus Berger-de León.
Insgesamt drei Veranstaltungen finden heute bei Jamba statt:
- Im Rahmen des Workshops „Vom Studio bis aufs Handy – so entsteht ein Klingelton“ lernen die Teilnehmerinnen von der Aufnahme im Studio über das Schneiden und Aufbereiten des Materials bis hin zum Live-Schalten des fertigen Produkts auf der Jamba-Webseite alle Schritte der digitalen Produktion kennen. Der Workshop bietet Einblicke in die Berufe Mediengestalterin Bild & Ton, Mediengestalterin Digital & Print, Medienkauffrau Digital & Print sowie Medienassistentin. Der Höhepunkt ist die Herstellung eines eigenen Fun Sounds.
- Beim Workshop „Mobile Produkte auf dem Prüfstand – hinter den Kulissen der digitalen Unterhaltung“ lernen Mädchen die verschiedenen Aufgaben in der Qualitätssicherung bei Jamba und die Berufsmöglichkeiten für FH-Informatikerinnen, Wirtschaftsingenieurinnen, Fachinformatikerinnen und Systemelektronikerinnen kennen.
- Die dritte Veranstaltung „Webseiten gestalten und Handy-Software entwickeln“ richtet sich an zukünftige Software-Entwicklerinnen oder Web-Designerinnen. Hier erfahren die Mädchen Interessantes über die Programmierung und die Gestaltung des Internets und kreieren selbstständig eine HTML-Seite. Eine zweite Gruppe innerhalb dieses Workshops widmet sich dem Handy und der Entwicklung von Software für Mobiltelefone.
Der Girls’ Day wurde erstmals 2001 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Initiative D21 ins Leben gerufen. In Kooperation mit teilnehmenden Unternehmen erhalten Mädchen die Möglichkeit, technische und techniknahe Berufe kennen zu lernen. Um den weiblichen Nachwuchs in diesen Berufsfeldern zu fördern, können sich Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 an diesem Tag über technisch orientierte Berufsbilder in Theorie und Praxis informieren.

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