T-Mobile und The Phone House starten ein für die Branche wegweisendes Geschäftsmodell

  • Neues Geschäftsmodell löst klassisches Service Provider-Modell ab
  • Vermarktung von T-Mobile-Originaltarifen
  • Synergieeffekte für beide Partner

Münster/Bonn, 4. September 2007 – T-Mobile und The Phone House stellen ihre Zusammenarbeit auf eine neue vertragliche Basis. Vertreter beider Unternehmen gaben auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die Unterzeichnung eines weit reichenden Kooperationsvertrages bekannt. The Phone House wird demnach ab dem 1. Januar 2008 im Netz von T-Mobile keine eigenen Tarife mehr anbieten, sondern die Originaltarife und -optionen des Netzbetreibers vermarkten. Beide Unternehmen lösen damit das klassische Service Provider-Modell durch ein für die Mobilfunkbranche neuartiges Geschäftsmodell ab.

„T-Mobile ist der erste Netzbetreiber in Deutschland, der gemeinsam mit einem Partner eine Alternative zum klassischen Service Provider-Modell entwickelt hat. Mit dem Wegfall von nahezu identischen Tarifen vereinfachen wir zudem die Orientierung für die Kunden“, sagt Philipp Humm, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland. Für Dr. Ralf-Peter Simon, Vorsitzender der Geschäftsführung von The Phone House, liegen die Vorteile der Partnerschaft insbesondere in den Wachstumschancen: „Gemeinsam mit T-Mobile können wir Synergieeffekte realisieren, die finanzielle Mittel für unsere eigene Expansion freisetzen. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren sämtliche Vertriebskanäle von den eigenen Shops über Franchisepartner bis hin zum Fachhandel weiter auszubauen.“

The Phone House konzentriert sich auf Vertrieb und Kundenservice / Kunden werden als Vertragskunden von T-Mobile geführt

In dem Kooperationsvertrag haben T-Mobile und The Phone House grundlegende Verantwortlichkeiten in ihrer Zusammenarbeit neu geregelt. Kern der Vereinbarung ist, dass The Phone House nur noch Originaltarife und -optionen im Netz von T-Mobile anbieten wird. Neben Privatkundentarifen kann The Phone House erstmalig auch Geschäftskundentarife von T-Mobile vermarkten. Kunden, die The Phone House für das Netz von T-Mobile gewinnt, werden mit Ausnahme von Geschäfts- und Prepaidkunden nach wie vor exklusiv von The Phone House betreut. Alle Kunden werden aber als Vertragskunden von T-Mobile geführt. Dementsprechend übernimmt T-Mobile einen Großteil der administrativen Prozesse wie Antragsprüfung, Abrechnung sowie Rechnungsstellung. The Phone House konzentriert sich im neuen Geschäftsmodell auf seine Kernkompetenzen in Vertrieb, Vermarktung und Kundenservice, die bereits in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass das Unternehmen im Vergleich zum Branchendurchschnitt besonders umsatzstarke und loyale Kunden akquirieren konnte. Diese Positionierung will The Phone House konsequent ausbauen.

Nach Ansicht von Philipp Humm verbessert das neue Geschäftsmodell die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. „Wir können nun Produkte anbieten, die wir bislang nicht im Portfolio hatten“, ergänzt Dr. Ralf-Peter Simon. Der Kunde profitiert von einer deutlich umfangreicheren Angebotspalette: So wird The Phone House künftig über seine direkt steuerbaren Vertriebskanäle und den Fachhandel auch Mehrwertprodukte wie Mehrfachkarten (Multi-SIM), Partnerkarten, Highspeed-Internetzugänge oder Navigationslösungen von T-Mobile vermarkten. „Die zwischen The Phone House und seinen Fachhändlern etablierte Beteiligung der Partner an der Umsatzentwicklung bleibt erhalten, was das gemeinsame Streben nach optimaler Kundenbetreuung und -bindung fördert“, sagt Simon. Fachhändler können darüber hinaus Angebote und Lösungen für Geschäftskunden vertreiben, wie beispielsweise E-Mail Push-Services für T-Mobile MDAs und BlackBerrys.

Stufenweise Einführung des neuen Geschäftsmodells

In einer Pilotphase bis Ende 2007 wird The Phone House ab sofort erste Neukunden für die Originaltarife von T-Mobile gewinnen. In dieser Phase nutzt das Unternehmen seine Vertriebskanäle ‚eigene Shops’ und ‚Direktvermarktung’, die aber zunächst auch weiterhin Service Provider-Tarife für das Netz von T-Mobile anbieten. The Phone House und T-Mobile werden in dieser Phase die neuen Geschäftsprozesse intensiv testen und gegebenenfalls optimieren, bevor sie dann auf alle Vertriebskanäle und -partner übertragen werden. Dementsprechend vermarkten Franchisenehmer und Fachhandelspartner bis Ende 2007 ausschließlich die von The Phone House gestalteten Service Provider-Produkte.

Im Anschluss an die Pilotphase wird The Phone House ab Anfang 2008 neben Neukunden auch Bestandskunden, die ihren Vertrag verlängern wollen, die Originaltarife von T-Mobile anbieten – dann über alle Vertriebskanäle. Hierbei ist für Bestandskunden besonders wichtig, dass sie bei der Vertragsverlängerung ihre bisherige SIM-Karte behalten und die Übertragung von Telefonnummern und Handy-Einstellungen entfällt.

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